Vertrauen ist der Antrieb für Veränderung
Fahrradfahren lernt man durch das Vertrauen, das einen jemand auffängt, wenn man fällt. Fahrradfahren lernt man alleine nur schwer. Fahrradfahren funktioniert so, Glauben auch.
Die Veränderung geschieht, weil du Vertrauen hast. In Gott, in dich, in jemanden oder etwas. Vertrauen, dass es gut werden wird. Dass du kannst. Aufrecht und gerade fahren, gehen, das Leben gestalten. Deswegen machst du dich auf den Weg. Deshalb verlässt du den sicheren Hafen, das warme Sofa, die gewohnten Gedanken und gehst ‚auf hohe See‘.
Vertrauen heißt, dahin zu schauen, wohin man gehen will. Nicht dahin, wo man nicht hin will. Wie beim Fahrradfahren ist es wichtig, den Blick fest auf einen Punkt zu richten. Vor allem: Nie nach unten sehen.
Das erinnert ein wenig an die Geschichte mit Petrus auf dem Wasser. Solange er den Blick auf Jesus heftet, sinkt er nicht. Dann doch, weil er nach unten sieht. Aus Unsicherheit schaut er nach unten, ängstlich, dass ihn das Wasser doch nicht trägt. Manchmal ist es leichter aufzugeben, nach unten zu sehen, anstatt den Blick aufzurichten und mutig weiterzugehen. Um es mit einem Zitat von Henry Ford zu sagen:
„Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.“
Angst ist der Dämon, der deine Seele aufisst, der dich kapitulieren lässt. Angst entzieht dir Lebenskraft, (Vor-)Freude und vernichtet jede Entfaltungsmöglichkeit. Angst laugt deinen Glauben aus, saugt ihn leer, wie ein gieriger Strohhalm das volle Glas.
Vertrauen heißt nicht, keine Gefahren zu sehen oder Hindernisse zu verleugnen. Es heißt weitergehen, trotz Gefahren und Hindernissen. Es heißt im dunklen Tal nichts zu fürchten. (Psalm 23)
Obwohl und trotz aller Widrigkeiten: Fahrradfahren lernt man durch das Vertrauen darauf, dass einen jemand auffängt, wenn man fällt.
Deshalb: Schritte wagen, mutig im Vertrauen auf einen liebenden Gott.
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16. Feb, 2010 







Ja. Vertrauen das Zentrum und die Antriebskraft von Veränderung.
Einfach Vertrauen. Das ist alles.
Danke.