Du hast, was es braucht!
Heute habe ich 2.Petrus 1 gelesen. Dort steht in den Versen 3-7: „Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zur Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit…, durch welche er uns die überaus großen Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben der göttlichen Natur teilhaftig werdet,…, so setzt ebendeshalb allen Eifer daran und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend Erkenntnis, in der Erkenntnis Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung standhaftes Ausharren, im Ausharren aber die Gottesfurcht, in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe und damit die Liebe zu allen Menschen.“
Mir gefällt, dass hier nicht ‚nur‘ die Rede von unserem geistlichen Werdegang („Wandel in Gottesfurcht“), sondern auch von unserem Leben im Allgemeinen ist. Weil wir ihn erkannt haben, ist es uns nicht nur möglich in Gottesfurcht zu leben, sondern in der Erkenntnis seiner Güte und Treue sehen wir das ganze Leben neu. In seinem Licht betrachtet können wir Gottes Fürsorge in unserem Leben bemerken. Wir erkennen, dass uns das zum Leben Nötige zufällt.
Die Aufforderung im Glauben Tugend, Erkenntnis, Selbstbeherrschung, Ausharren, Gottesfurcht und Liebe darzureichen gilt denjenigen, die dazu befähigt wurden, den Vorstellungen Gottes gemäß zu leben, nicht den Anderen. Ohne die Erlösung ist es unmöglich Gott zu gefallen.
Er fordert dich nicht auf, dich selbstständig gerecht, heilig oder vollkommen zu schaffen. Gott hat es bereits getan. Er fordert dich lediglich auf, das Empfangene mit vollem Eifer einzusetzen.
„Allen Eifer daran setzen“ ist deshalb keine unfaire, unmögliche oder druckerzeugende Aufforderung, weil er dir bereits „alles geschenkt hat“, was du brauchst.
Ohne die „Erkenntnis dessen, der uns berufen hat“ wäre die Aufforderung zu einem Leben in Gottesfurcht vergleichbar damit einen Lahmen zum Sprinten aufzufordern. Er hat die Möglichkeit nicht und deshalb handelt es sich um eine Aufforderung, der nicht nachgekommen werden kann.
So ist es nicht mit dir: Du bist weder ‚lahm‘, noch ‚taub‘ im geistlichen Sinn, sobald du den Erlöser erkannt hast. Dann darfst in fröhlichem Vertrauen im Leben und in der Gottesfurcht vorangehen, weil du weißt, dass du richtige Ausrüstung trägst und ausreichend ausgestattet bist, um den Herausforderungen des Lebens zu begegnen sowie den Vorstellungen deines Vaters zu entsprechen.
Als TeilhaberIn der „göttlichen Natur“ hast du Anteil an der Fülle, der Kraft und der Herrlichkeit Gottes. Trau‘ dich zu leben wie Ihm es gefällt!
Ähnliche Beiträge:

03. Dez, 2009 







Bisher keine Kommentare...sei der Erste!