Der Ostermorgen in dir!
In Psalm 119, 45 steht:
„ Und ich werde wandeln in weitem Raum; denn ich suche deine Befehle.“
Angesichts der unzählbaren Bedrängnisse, die Menschen äußerlich und innerlich, körperlich und innerlich treffen können, gewinnt dieser Vers an Brisanz. In Römer 5 wird über die Gerechten ausgesprochen, dass sie durch Bedrängnisse zur Hoffnung eingehen werden, ja, dass die Bewährung an Bedrängnissen ihre Hoffnung nur fester machen kann. Diese Verse weisen bei aller Ermutigung darauf hin, dass Bedrängnisse vor den Gerechten keinen Halt machen.
In weitem Raum zu wandeln, trotz Bedrängnis, was bedeutet das? Der Psalmbeter hat in aller Not, die er erlebt, den ‚weiten Raum‘ nicht verloren. Die Enge hat ihn nicht niederdrücken oder erschlagen können.
Denen, die Seine Befehle suchen, ist garantiert, dass sie diesen weiten Raum nicht verlieren werden. Sie nehmen den ‚weiten Raum‘ mit sich, durch Bedrängnis, Not und Anfechtung hindurch. Weiten Raum zu haben, bedeutet Entscheidungsmöglichkeit, Platz zum Gehen, einen Ort der Entfaltung zu besitzen. Raum statt Enge, Möglichkeit statt Ausweglosigkeit.
Der ‚weite Raum‘ ist ein Ort, der hell und heiter und friedlich ist. Es ist der Ostermorgen in dir, der helle Schein, den keine Finsternis ersticken kann. Hier treffen sich Auferstehungskraft und unbesiegbare Liebe. Wenn du nach Seinem Wort suchst, dann lass dir zusprechen: Dieser weite Raum gehört dir. Nichts darf dir zu nahe rücken, nichts dich niederdrücken: Der Ostermorgen in dir ist die Kraft des Auferstandenen. Nichts kann Ihn besiegen.
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30. Nov, 2009 







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