Städte, Orte, Nationen

Manchmal fragst du dich vielleicht auch, warum du dich an einem bestimmten Ort so fühlst, wie du dich fühlst. In Frankfurt, -der Finanzhauptstadt Deutschlands-, ist zum Beispiel der Geist des Mammons sehr lebendig und für sensitive Gemüter schnell zu erkennen. Dies bringt einen Lifestyle der Eile, der Angst etwas zu verpassen und der Fokussierung auf sichtbare Erfolge hervor. 
Wir haben in verschiedenen Gelegenheiten bereits die Erfahrung gemacht, dass Orte eine bestimmte Atmosphäre verbreiten. Diese kann z.B. durch Missionierung, Klöster und lebendige christliche Gemeinschaft gut ‚vorbereitet‘ sein: eine Offenheit dem Evangelium gegenüber liegt dann spürbar in der Luft. Die Atmosphäre kann allerdings auch durch Geister der Armut, des Todes oder des Mammons vergiftet sein, so dass nicht nur wenig Offenheit Gott gegenüber vorhanden ist, sondern auch sichtbare Zeichen der Zerstörung zu Tage treten.


Natürlich ist es angenehmer in einem geistlich vorbereiteten Ackerfeld zu leben und zu arbeiten. Für alle, die Gott an „harte“ Orte gestellt hat, stellt sich die Frage, wie mit dem vorhandenen Widerstand umzugehen ist. 
Wichtig ist es Inseln der Gegenwart Gottes zu schaffen. Dies kann ein Raum sein, ein Gebetssessel, auf den man sich täglich zurückzieht oder ein Ort in der Natur, der Frieden vermittelt. Der Anschluss an eine lebendige Gemeinschaft von Christen –wenn vorhanden- kann so eine ‚Insel‘ sein. Vor allem aber die Versorgung mit geistlicher Nahrung, die nicht nur das Nötigste abdeckt, sondern die dich wachsen lässt und anspornt über das Gewohnte hinauszugehen. Fernsehen oder Internet bieten reiche Möglichkeiten sich geistlich zu ernähren und sich regelmäßig mit Gleichgesinnten auszutauschen, auch über große Entfernungen hinweg.

Um segensreich für den Ort, an dem wir leben, zu sein, braucht es, wie es in Johannes 7,38 beschrieben ist, Gefäße, die „überströmend“ sind. Du brauchst die Gegenwart des Heiligen Geistes, der dich zu einer Quelle lebendigen Wassers macht.
Wenn Gott dich in geistliche dürres Land gestellt hat, benötigst du Menschen, die im Gebet hinter dir stehen. Der Kampf gegen „Mächte und Gewalten“ ist nicht allein zu schaffen, probiere hier nicht „ich allein gegen den Rest der Welt“ aus! In herausfordernden Konfrontationen mit dem Bösen ist ein Befehl besser als eine Bitte. D.h. praktisch, dass du deine Autorität in Christus ergreifst und zerstörerischen Geistern, Gedanken und Vorgängen befiehlst zu gehen. Falls du in einer akuten Situation von Angriff stehst, fange an deinen Glauben zu bekennen, z.B. mit dem Glaubensbekenntnis oder einer eigenen kürzeren Versionen dessen, wer Jesus für dich ist. Dämonen hassen den Namen Jesus.


Deiner Identität als Königskind entsprechend darfst du feindlichen Mächten begegnen. Von entscheidender Bedeutung ist die Gewissheit, dass du gerettet und gerecht gemacht bist. Diesen Sieg kann dir niemand stehlen. Denk‘ daran, dass du zur Siegerseite gehörst, deshalb gibst du den Ton an und nicht die andere Seite! Die Beschäftigung mit der Tatsache, dass Jesus nicht nur gestorben, sondern auch ein glorioses Comeback als Auferstandener hatte, dass alles unter seine Füße getan ist, ist entscheidend für deine Identität als Königskind. Weil du zur königlichen Familie gehörst, gehört dir der Sieg! Du bist Gottes „Augapfel“!

Unser Gott schickt uns nicht ohne Ausrüstung in den Kampf. Ergreife sie und geh mutig durch den Ort, an den dich Gott gestellt hat!


Die Welt wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Gotteskinder (Rö. 8,19).



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3 Antworten zu “Städte, Orte, Nationen”

  1. territoriale Mächte ist ein Thema, wo es viel etwas anzugehen gilt und es man übertreiben kann. Eine frage die ich mir in diesem Zsammenhang stelle ob etwas an Stellvertretener Buße dran ist für Dinge in der Vergangenheit die den Mächten an dem Ort eine Autorität gegeben haben.

  2. Ja da streiten sich die Geister :)
    Es gibt ja in der Hinsicht viele verschiedene Lehren. Ich denke man sollte Autorität ergreifen, wenn man merkt das etwas faul ist, ansonsten wild rumzurennen, weil man auf einem Workshop war oder so, halte ich für falsch…

  3. Ich teile eure Beobachtung, dass der Ort in dem ein Mensch lebt ihn in gewisser Weise prägt/beeinflusst. In diesem Zusammenhang ist mir ein Satz sehr wichtig geworden: „Erst prägt der Mensch (die Gründer) seine Stadt und später prägt die Stadt die Menschen.“ Interessant finde ich zu beobachten wie unterschiedlich Städte sind, auch wenn sie gar nicht mal weit weg voneinander liegen. Städte sind ein Phänomen: viele Menschen auf einem Fleck, völlig unterschiedlich und doch wundersam miteinander verbunden. Jeder bringt sich in die Stadt ein, verbreitet seinen Duft und gleichzeitig atmet er den Geruch der Stadt ein. Auch als Fremder kann man etwas vom Geist der Stadt spüren und sich darauf einlassen oder sich wehren.

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