Hör auf Gott die Schuld zuzuschieben, übernimm Verantwortung für dein Leben!
Ich weiß nicht, ob du es auch getan hast oder noch tust, ich habe es lange gemacht. Für viele Dinge, die in meinem Leben schief gelaufen sind, habe ich Gott die Schuld gegeben. Es waren ganz verschiedene Dinge, z.B. meine berufliche Entwicklung, Geldprobleme, ja sogar bei kleineren Problemen war ich Gott manchmal böse.
Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem ich gemerkt habe, dass Gott zwar alle Haare auf meinem Kopf gezählt hat, mich unheimlich liebt, genauso wie der Heilige Geist und Jesus mir nur das Beste wünschen. Aber verantwortlich für mein Leben bin trotzdem ich und niemand sonst.
Wenn du Geldprobleme hast, wenn deine Ehe am Arsch ist, oder sonst etwas, es ist nicht Gottes Schuld oder Problem, es ist deins!
Am Anfang ist es sehr hart das zu realisieren, aber es ist der erste Schritt dazu, dass du Verantwortung für dein eigenes Leben übernimmst.
Leider tun das nur die wenigsten Leute – immer ist jemand anders Schuld und doch ist es einer der wichtigste Schritte um aus der Abhängigkeit von anderen und dem eigenen Selbstmitleid herauszukommen und das Leben zu leben, das Gott für dich vorgesehen hat. Denn Gott möchte nur das Beste für dein Leben, er hat einen tollen Plan und möchte dir gerne bei einer Lösung deiner Probleme helfen. Nur lösen musst du sie selber!
Selbst wenn Dinge völlig aus dem Nichts auftauchen – wir haben immer die Macht darüber, wie wir auf diese Umstände reagieren! Dazu passt der Spruch:“Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach‘ Limonade draus“.
Ich möchte dich dazu ermutigen, dein Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten und Verantwortung für alle Bereiche zu übernehmen – positive und negative. Frage Gott um Hilfe bei der Bearbeitung und Klärung der Bereiche, suche dir einen guten Mentor oder Seelsorger – je nachdem was du brauchst- und fang‘ an das Leben zu leben, das Gott sich für dich gewünscht hat!
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31. Aug, 2009 







es gibt ein lied von der christl. metalband `bloodgood` das jat den passenden titel: `don`t blame god for your own selfdestruction`. das bringts auf den punkt.
sehe ich auch so.
Mir sind solche Gedanken ganz fremd. Ich habe, soweit mir das gerade bewusst ist, noch nie Gott die Schuld für irgendetwas gegeben. Das ist ja erstmal schön und zeugt von Vertrauen in seine absolute Güte. Darüber hinaus zeugt diese Haltung aber auch von einer Weltwahrnehmung, die zwar nicht ohne Gott auskommt aber nicht viel von ihm erwartet, halt auch nix schlechtes. Aber Wurscht (oder Latte, wie man seit ungefähr fünf Jahren zu Wurscht sagt): Da es uns gibt und er gleichzeitig allmächtig ist, will er dass es uns gibt. Wer das frisst kann sich entspannen; egal ob er nun Gott manchmal die Schuld für Dummgelaufenes gibt oder ob er “zu wenig” Vertrauen in Gottes Handeln hat. Müde, schlafen, tschüss.