Lauf nicht vor dem Vater weg – die Psalmen
Du kannst dich bestimmt an Situationen erinnern, in denen es dir schlecht ging. Die Gründe können ganz verschieden sein, dir ging es einfach nicht gut, oder du hast Scheiße gebaut, vielleicht gab es Probleme in deinem persönlichen Umfeld usw… Solche Dinge geschehen.
Leider ist es oftmals so, dass wir in diesen Situationen weglaufen, vor anderen Menschen, vor uns selber und vor allem auch vor Gott – dem Vater, der dich liebt.
Auf den ersten Blick erscheint es am einfachsten sich irgendwo zu verkriechen, doch auf Dauer ist dies keine Lösung, es frisst dich auf und macht die ganze Situation nur noch schlimmer. Ich kenne dieses Weglaufen und Verkriechen sehr gut, es passiert mir ab und zu.
In letzter Zeit habe ich immer wieder über Suzette Hattingh nachdenken müssen. Sie erzählte in einem Gottesdienst mal, dass sie immer wenn es ihr schlecht geht und sie oben genannte Symptome durchleidet die Psalmen liest. Sie blättert solange, bis sie eine Gefühlslage des Psalmisten findet, der der ihrigen entspricht. Angeblich gebe es keine Gefühlslage, die dort nicht beschrieben sei.
Auch wenn dir die Psalmen nicht zusagen, lass‘ uns trotzdem gemeinsam ein Beispiel an David nehmen und immer zum Vater laufen, ja rennen, in guten und in schlechten Zeiten.
Er liebt es Zeit mit uns verbringen und freut sich jedes Mal, wenn wir kommen. Ihm ist es wichtiger, dass du ihn kennenlernst und ihn genießt, als dass du etwas für ihn tust! Der Vater ist da, um dich aufzufangen und du kannst niemals tiefer fallen als in seine Hand. Egal welche Erfahrungen du mit deinem irdischen Vater gemacht hast, Gott ist anders – er ist der gute Vater und es gibt für dich keine Verdammnis mehr! Hab also keine Angst – komm einfach!
„Es gibt keine Verdammnis für die, die in Jesus sind!“ Römer 8,1
„Ich gleiche einem Pelikan in der Wüste, bin wie ein Käuzchen in den Ruinen; ich wache und bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dach.“ Psalm 102, 7
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20. August 2009 







es gibt noch eine bessere Methode. Psalm 145 – 150 lesen. In diesen Psalmen geht es nur um Gott und der Mensch spielt kaum eine Rolle. Wenn wir diese Psalmen meditieren/nachdenken, dann wendet sich der Fokus weg von uns selbst hin zu Gott. Unsere Selbstzentriertheit ist scheiße. Das gibt dem Teufel nur noch mehr Raum. Wenn wir uns aber auf Gott ausrichten, dann ist das der Anfang der Selbstverleugnung.
Wenn wir unserer gefühlslage zuviel Bedeutung einräumen, wird das den teufel nur noch stärker machen.