Freakstock 2009 Rückblick 2: Die Welle
Meine wichtigste Begegnung fand Samstag zwischen 17 und 18 Uhr unter einem Pavillon auf dem Zeltplatz statt. Bevor ich hierher zur Taufe von Robert kam, war ich ehrlich gesagt ziemlich ‚schlecht drauf‘. Nicht weil mir jemand etwas Böses getan hätte, nicht weil mir etwas Schlechtes zugestoßen wäre. „Die Hölle in meinem Kopf“, nenne ich das, oder, „die Fähigkeit sich ohne Hilfe eines Anderen zugrunde zu richten“. Es gibt Gedanken, die schlagen härter als jede Faust.
Ich nahm also an der Taufe von Robert teil. Ungeduldig, unzufrieden, vor allem mit mir. Wie oft. Die Feierlichkeit kam langsam in Gang. Erst fehlte der Täufling, dann eine Gitarre. Als Beide da waren, stimmte Eric ein Lied an, das ich nicht kannte. Er sang: „He is jealous for me, love’s like a hurrican, i am a tree…, oh, how he loves us, oh, how he loves me“. (Tipp: ‚How he loves us‘ Jesus Culture)
Manchmal pflege ich den Heiligen Geist mit einer Welle zu vergleichen. Das war hier der Fall. Während Eric wieder und wieder sang „Oh, how He loves me“, fing ich an zu weinen. Ende nicht in Sicht. Später sah ich, dass ich nicht die Einzige war, die von der ‚Welle‘ getroffen worden war: Hier und da versuchte man die Wimperntusche zu retten, die geröteten Augen zu trocknen.
Was mir hier geschah, kann ich nur so beschreiben: Wer bin ich, dass ich unzufrieden mit mir sein kann, dass ich sagen könnte, mein Leben ist sinnlos, eine Vergeudung an Zeit und Kraft? Wer bin ich, dass ich sagen könnte, ich wäre besser nicht oder anders?
Wenn doch der Höchste sagt: „Oh, wüsstest du nur, wie sehr ich dich liebe, wie sehr ich verrückt nach dir bin, wie sehr ich dich gewollt habe.“
„Je und je habe ich dich geliebt. Aus lauter Güte habe ich dich zu mir gezogen.“ Jer. 31,3
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6. August 2009 







Halleluja! Voll geil!
Phantastisches Zeugnis! Danke fürs teilen.
Jaa, das Lied ist der Hammer. Mich hat diese Welle überrollt, als ich das Lied morgens beim Soundcheck gehört habe. Ich kannte es schon, da ich die CD habe und beinahe wäre mein Herz zerplatzt vor Freude, als ich die ersten Klänge hörte. Direkte, spontane Anbetung ergriff mich. Ein wundervoller Vorbote des Abschlussgottesdienstes, in dem Gottes Herrlichkeit so präsent war, dass mir schon fast wieder Tränen in die Augen schießen, wenn ich nur daran denke.
Danke Jesus! Dir gebührt alle Ehre!