„Musst du wirklich?“

Kennst du das auch? Tage, an denen sich ein Muss an das nächste zu heften scheint? Tage, an deren Ende du dich fragst: Was wollte ich eigentlich? Tage, an denen dich Verpflichtungen, beruflicher und privater Art, überrennen.

Mir fiel neulich, an einem ganz normalen Tag-wohlbemerkt am Wochenende- auf, dass ein nicht unerheblicher Teil meiner Mitteilungen einen starken Muss-Charakter hatte „ich muss noch… und dann muss ich… wenn das beendet ist, muss ich…“. Überflüssig zu erwähnen, dass es kein glücklicher Tag in meinem Leben war. Angesichts einer derartigen Flut von Zwangsbotschaften, die ich selbst über meinem Tag ausgesprochen hatte, konnte sich bei bestem Willen kein Gefühl von Lebensfreude einstellen.

Der beste aller Männer stellte in diesem Moment eine wesentliche Frage: „Musst du wirklich?“

Genau das frage ich dich, liebe Leserin, lieber Leser, heute: „Musst du wirklich?“
War da nicht etwas, von „der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“ (Galaterbrief)? Hast du nicht auch das Gefühl, dass dein Leben mehr sein könnte als aneinandergereihte Zwangslagen?

Einige Beispiele zum Nachdenken:
Der Satz „Morgen muss ich arbeiten“, darf durchaus hinterfragt werden. Musst du wirklich, oder ist es nicht eher so, dass du arbeiten möchtest, bzw. dass du dich ganz bewusst für die Vorteile des Arbeitens entschieden hast? Falls dies nicht der Fall ist: Dann kannst du diese Entscheidung rückgängig machen, modifizieren oder ganz bewusst ‚Ja‘ zu ihr sagen.

Falls dich die Frage „Muss ich das wirklich?“ beängstigt, dann frag dich einfach: „Wer treibt mich zu diesem Verhalten an?“. Unter Umständen kommst du zu der Erkenntnis, dass du selbst es bist. Vielleicht hast du Erwartungen an dich, die du gar nicht erfüllen willst, bei allem, was damit verbunden ist.

Vielleicht redest du dir aber auch ein, dass es die ‚bösen‘ Anderen sind, die dich zu diesem und jenem nötigen. In letzterem Fall besteht Handlungsspielraum: Überlege, welche Konsequenzen damit verbunden sind, wenn du den Erwartungen anderer nicht gerecht wirst. Bist du bereit sie zu tragen?

Vielleicht bringt die berechtigte Frage „Muss ich das wirklich?“ in vielen Dingen auch ans Tageslicht, dass du im Großen und Ganzen ganz glücklich bist mit deinem Leben. Leider sind Deutsche immer noch für ihren ausgeprägten Hang zum Meckern und Mäkeln bekannt. Vielleicht hast du dich von einer Kultur anstecken lassen, die für ein Königskind schlichtweg unangemessen ist. Dann ändere was dran, und zwar zu deinem Besten!

Wäre doch schön, wenn Deutsche für ihre positive Ausstrahlung gelobt werden würden!
Ich kann dir nur raten: Probier es aus. Statt „ich muss“ kannst du „ich will“ sagen. Ich glaube (und habe es schon ausprobiert), dass es einen relevanten Unterschied macht, ob du dich von „Muss“ zu „Muss“ quälst oder von „das will ich“ zu „dazu entscheide ich mich“ gehst.

Die Freiheit Gottes bewirkt nicht nur Befreiung von Sünde, sondern befähigt uns auch zu einem verantwortlichen Lebensstil. Sie versetzt dich in die Lage, Entscheidungen treffen zu können. Du hast die Wahl, immer wieder, täglich, stündlich. Du bist befähigt und befreit dazu eine gute Wahl zu treffen. Diese Freiheit ist, bei aller Verantwortung, die mit ihr einhergeht-, auch und vor allem ein großes Vorrecht. Es ist eine Freiheit, die Leben in Fülle ermöglicht.

Mach‘s wie Gott. Fang an, das Leben zu lieben.

Treue zu Menschen, nicht zu ihrer Tagesform

Wir haben neulich darüber gesprochen, was für uns die beste und wichtigste Erfahrung von christlicher Gemeinschaft war.Ich musste nicht lange überlegen:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass andere für mich mit-geglaubt haben zu einem Zeitpunkt, an dem ich dachte meinen Glauben zu verlieren, mit dem Ergebnis, dass ich drangeblieben bin. Das ist für mich die höchste Form von christlicher Gemeinschaft.

Ich kenne Menschen, die an mir festgehalten haben, auch wenn ich und sie anders geworden sind. Dafür bin ich dankbar. Für Freundschaft, die über drastische Lebens- und Glaubensveränderungen hinweg besteht.

Am Ende der Tage zählt die Treue zu Menschen und nicht die Treue zu ihrem „Glaubens-Pegel“, ihrer Tagesform oder ihrer derzeitig bevorzugten Theologie. Um es mit Tocotronic zu sagen: „Am Ende bin ich nur ich selbst“.

Unsere Tagesform kann stark variieren. Wenn wir dann Menschen um uns haben, deren Treue zu uns nicht variiert, kann das Leben retten.
Neben gemeinsam lachen, Wein trinken und froh darüber sein, dass einem nie der Gesprächsstoff ausgeht, ist das für mich die höchste Form von Gemeinschaft.

Treue zu Menschen, nicht zu ihrer Tagesform. Weil Gottes Treue zu unserer Berufung weit über alles Sichtbare reicht.

Ein Wimpernschlag

alles was gut ist
ist im Himmel
alles was gut ist
wird hier sein

was fehlt
ist dort
was weh tut
ist dort im frieden

nur eine zeit im Himmel
Jetzt
alles vorhanden
ausgegossen in dir

der Himmel
ein wimpernschlag entfernt
reichtümer
in dir
für jede situation
hast du die lösung
hast den schlüssel
den schlüsselmeister in dir

ein wimpernschlag entfernt
überfluss des guten

Weiß wie Schnee

Weiß wie Schnee
Wenn du
durch den Schnee gehst
Spricht Gott zu dir
Weiß wie Schnee
Bist du vor mir
Inmitten des Schnees
Fällst du gar nicht auf
Völlig rein bist du
Wegen ihm

„Ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt geworden in dem Namen des Herrn Jesus.“ 1. Kor. 6,11

Paulus spricht hier zu den Korinthern, die sich (wie so manches Mal) fehlverhalten haben. Paulus erinnert sie in dieser Mahnrede an ihre Makellosigkeit. Angesichts offensichtlicher Missstände in der Korinther Gemeinde sieht sich der Apostel bemüßigt, seinen Lieben mitzuteilen, dass sie bereits gerecht geworden sind. Er hätte auch einfach sagen können: „ Ich bin erschüttert, wie schlecht und mangelhaft ihr euch verhaltet. Schämt euch!“ Weiterlesen…

Unsichtbare Seile

Dieser Eintrag ist für all jene geschrieben, die unter ihrer Fähigkeit mitzufühlen leiden.

Vielleicht kennst du das auch: Du hast mit einem Freund gesprochen, dem es nicht gut geht, und nachher geht es dir auch nicht mehr gut. Du leidest dauerhaft darunter, dass nahestehende Personen nicht so leben oder glauben, wie du denkst, dass es das Beste für sie wäre.
Du fühlst dich verantwortlich, die Probleme deiner besten Freunde, Familienangehörigen oder anderen nahestehenden Personen zu lösen. Du empfindest Gespräche mit Menschen häufig belastend, fühlst dich hilflos und verzweifelt, wenn du traurige Geschichten hörst.

Du musst regelrecht damit kämpfen, die Probleme anderer Menschen aus dem Kopf zu bekommen, andernfalls beschäftigen dich deren Mitteilungen oft tagelang.

Die gute Nachricht: Es muss nicht so bleiben, wie es ist. Dazu musst du weder ein kaltherziger Ignorant, noch eine depressive Wohltäterin werden, es gibt einen dritten Weg! Weiterlesen…

Erweckung in Salzburg

Letztes Wochenende waren wir spontan in Salzburg um uns die dortige Erweckung live anzuschauen und natürlich einen kräftigen Schniff mit nach Frankfurt zu nehmen.
Die Gemeinde von Michael Stadler (Glaube der Liebe) ist Gastgeber der diesjährigen Sommerbibelschule von Markus Thiemann (Gnade und Gerechtigkeit Ministries). Durch prophetische Worte und Zeichen hat Gott bestätigt, dass dies keine „ganz normale Bibelschule“ sein wird, die nach wenigen Tagen zu Ende ist, sondern dass eine Zeit der Erweckung begonnen hat.

Zunächst muss festgestellt werden: Erweckung ist kein neutestamentlicher Begriff, lediglich das Verb erwecken finden wir im Alten und Neuen Testament, vornehmlich wenn es um Menschen (Nachkommen, Tote, Priester, Hirten) geht, die ins Leben oder in eine bestimmte Aufgabe gerufen werden sollen.

Wenn wir von Erweckung sprechen, meinen wir das sich manifestierende Reich Gottes. Das manifeste Reich Gottes, wie es im Wirken Jesu, aber auch in den großen Erweckungsbewegungen neuerer Zeit, sichtbar geworden ist, bringt spürbare Veränderung mit sich: Heilung, Befreiung, Errettung. D. h. das angebrochene Reich Gottes, das in uns, zwischen Menschen und oft nahezu unbemerkt, wie ein kleiner Same im Erdboden, heranwächst, wird in Erweckungsbewegungen anfassbar, sichtbar, messbar.

Dementsprechend beginnt Erweckung bei denen, die bereits glauben. Weil das Reich Gottes in jedem Gläubigen bereits angebrochen ist, sind wir als Christen die ‚Andockstelle‘ für das nach Ausbreitung strebende Reich Gottes. Durch eine neue und intensive Offenbarung der Liebe und Heiligkeit Gottes geschieht Erneuerung der Sinne, so dass Menschen zu Trägern oder ‚Gefäßen‘ der Herrlichkeit Gottes werden.

Wir halten deshalb die Geschwister in Salzburg besonders in Ehre, weil sie sich als ‚willige Gefäße‘ für Gottes Gnade und Herrlichkeit bereitgestellt haben. Wir sind fasziniert von Gottes Wirken dort: Viele haben dort bereits Heilung und Befreiung erfahren und wir glauben, dass das noch längst nicht alles war, was Gott in und für Salzburg tun möchte.

Erweckung beginnt zwar bei denen, die glauben, sie bleibt aber nicht hinter den Mauern unserer Kirchen und Gemeinderäume. Erweckung greift über auf Menschen, die Gott ferne stehen, breitet sich aus in Städten und Gebieten, ja sie kann ganze Länder und Nationen verändern.

Der Grund dafür: Das Reich Gottes ist dazu bestimmt sich auszubreiten. Es kann nicht anders, es entspricht ganz und gar dem Willen Gottes, dass sein Reich wächst. Jesus ist gekommen um „ein Feuer zu bringen, und wie sehr wünschte er, es würde schon brennen. (Lk. 12, 49) Das Evangelium soll allen Nationen verkündet werden, in Wort und Tat sollen Menschen die Gnade und Güte Gottes erfahren. Erweckung ist deshalb nicht auf einen bestimmten Ort begrenzt, sondern Gottes Wille für den gesamten Planeten.

Als wir in Salzburg waren, haben wir ein Stück von Gottes Herzenswunsch für Europa gesehen: Dass Menschen sich auf eine direkte Begegnung mit Ihm einlassen, dass endlich der Schleier, der vielen Menschen die Sicht versperrt, fortgenommen, Gott in Seiner Liebe sichtbar und Jesus als König gefeiert wird.

Weil wir mit unserem ganzen Herzen, Sinnen und Trachten das Reich Gottes suchen wollen, reisen wir zu jeder, für uns erreichbaren Erweckung. Es ist ansteckend und ermutigend ist, zu sehen, wie Gottes Reich Gestalt annimmt. Und es macht Hunger und Hoffnung solches und Größeres im eigenen Umfeld zu erleben.

Jeden Abend kann man ab 19.30 den Livestream hier anschauen.

„…und er ging betrübt davon.“

Heute morgen wurde ich an eine Geschichte erinnert, die ich schon seit Kindertagen kenne und die mich nie sonderlich angesprochen hat: Die Geschichte vom reichen Jüngling.
Der reiche Jüngling ist ein strebsamer, gottesfürchtiger, junger Mann, der aus echtem Interesse fragt, was er abgesehen von den Zehn Geboten tun kann, um das ewige Leben zu bekommen.

Jesus gibt ihm folgende Antwort: „Geh hin und verkaufe alles, was du hast, gib es den Armen, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach!“ (Markus 10, 21)

Für all diejenigen unter uns, bei denen der akute Reichtum noch nicht ausgebrochen ist, dürfte die Pointe der Geschichte („leichter kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Reich Gottes“) vermutlich wenig relevant sein. So ging es mir auch. Bis heute Morgen. Weiterlesen…

Tourguide

Angenommen du bist leidenschaftlicher Jäger, eine exzessive Jägerin. Du hast die Möglichkeit an einer aufregenden Safari inmitten eines riesigen Gebietes voller außergewöhnlicher Tiere teilzunehmen. Du entscheidest dich: Ja, ich will die Gelegenheit ergreifen, ich will auf Safari gehen.

Du steigst in den Flieger, du siehst unter dir das aufregend schöne Land. Am Flughafen angekommen befindest du dich in einem riesigen Gewimmel von Menschen, die dir als Gast aus fernem Land ihre Hilfe anbieten. Tourguides, Taxifahrer, Busse und Touristikagenten scheinen sich um dich zu reißen. Weiterlesen…

Reise mit leichtem Gepäck

Aus Glauben zu leben oder im Glauben Schritte zu gehen, fühlt sich manchmal an wie Fliegen. Man hebt vom sicheren Boden ab, verliert den festen Grund unter den Füßen und befindet sich nun in einer anderen Sphäre: Dem Reich des Windes, der freie Luft. Schön und ungewohnt zugleich.

Vor einigen Tagen machte ich einen Spaziergang, ich sah diese Abflugphase vor mir und fühlte mich gleichzeitig angestrengt. Da flüsterte Gott mir zu: „Du brauchst dich nicht mit deinen Armen in die Luft strampeln. Lass dich von meinem Wind in die Luft heben. Ich trage dich in die Höhe. Dann ist es ganz leicht.“ Ganz nach dem Motto: „Der Herr wird für euch kämpfen und ihr werdet stille sein.“ (2.Mose 14,14)

Viel Leid und Plackerei kommen daher, dass wir Lasten tragen, die wir nicht tragen müssen. Weiterlesen…

„…und er ergrimmte im Geist…“

Einer der erfolgreichsten christlichen Heiler der Gegenwart ist Curry Blake. Er sagt (sinngemäß übersetzt): „Um Sünde und Krankheit zu überwinden, müssen wir Sünde und Krankheit verabscheuen, wir müssen sie hassen, um uns und andere davon zu befreien.“
Das ist ein Schlag vor den Kopf von allen, die sagen: „Nimm die Krankheit als einen Teil von Gottes Weg für dich an“ oder „Nimm dich an, auch mit allen Fehlern (Sünden), die in deinem Leben sind“.
Gebete im Stil von „Herr, wenn du willst, so nimm meinem Bruder doch diese Krankheit…“ oder „wenn es dein Wille ist, dass ich geheilt werde, so tu es, wenn nicht, hilf mir die Krankheit anzunehmen“ sind damit als ungültig/ unwirksam erklärt. Weiterlesen…

Jerusalem, die Freie

„An den Strömen Babels saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten. An den Weiden, die dort sind, hängten wir unsere Lauten auf. Wie sollten wir ein Lied des Herrn singen auf fremdem Boden?
Vergesse ich dich Jerusalem, so erlahme meine Rechte! Meine Zunge soll kleben an meinem Gaumen, wenn ich nicht an dich gedenke, wenn ich Jerusalem nicht über meine höchste Freude setze!“ Psalm 137, 1-6

In Babel, der Stätte ihrer Gefangenschaft, sitzen die Kinder Israels und weinen. Das Volk Gottes zerstreut und vertrieben in ein fremdes Land, umgeben von Peinigern und bedrohlichen Gegnern. Die Tränen kommen ihnen, wenn sie an Zion, der Ort der Freiheit und Übereinkunft mit ihrem Herrn, denken. Das Singen ist dem Volk Gottes vergangen, die Zeit der Freude vorbei. Ihre Instrumente haben sie an den Nagel gehängt. Im Angesicht der Peiniger zu singen, von Freiheit und Frieden, dem geliebten Jerusalem, das fällt ihnen schwer. Sie fragen sich: Wie können wir als Gefangene von Freiheit singen? Wie können Gefangene von einer Freude singen, an der sie keinen Anteil haben?
Der Schmerz über das verlorene Jerusalem sitzt so tief, dass Gesang nicht denkbar ist. Weiterlesen…

Frei gemacht

Obwohl ich seit über einem Jahrzehnt bewusst Christin bin und unzählige Gottesdienste in verschiedenen Gemeinden, Bewegungen und Denominationen besucht habe, kann ich nicht sagen, ich hätte die Vielzahl unter ihnen genossen. Genossen im Sinn von ‚zufrieden mit etwas sein‘, ‚den kostbaren Moment auskosten‘ , ‚etwas geht runter wie Öl‘, sich wohl und frei fühlen.

Ganz im Gegenteil: Es gab viele Gelegenheiten, in denen ich aus einer frohen sonntäglichen Stimmung durch Lobpreis und Gottesdienst niedergedrückt wurde. Beim Hinaustreten aus dem jeweiligen Gebäude stellte sich oft ein Gefühl von Erleichterung ein. Weiterlesen…

Getting lost

Was wir am meisten brauchen, klingt paradox: Uns verlieren. Ich habe ein wunderbares Lied gehört mit dem Text ‚Getting lost in the gaze of your eyes‘ (Sich verlieren in dem Blick Deiner Augen). Dieser Text ist die Kurzzusammenfassung eines unbeschreiblich glücklichen Zustandes. Der Psalmist sagt dazu: Von allen Seiten umgibst du mich. Wie Wasser, in das du eintauchst, es umgibt dich von allen Seiten und du fühlst dich schwerelos.

Das, was wir unsere Persönlichkeit, unsere Werte und Überzeugungen nennen, ist oft nicht mehr als eine Ansammlung verkrusteter, alter Schichten von wiederholten Sätzen. Vielleicht kennst du das Gefühl gelangweilt von deinen eigenen Gedanken zu sein. Weil sich immer alles im Kreis dreht. Vielleicht kennst du das Gefühl, nichts bewegt sich. Stillstand, Unbeweglichkeit. Weiterlesen…

Glaubt ihr nicht an die Auferstehung…

Ostern ist da, das Fest der Auferstehung Jesu. Die meisten Menschen in unserem Land denken an Ostereier suchen, Frühlingsanfang und die Kreuzigung Jesu, wenn sie Ostern hören. In den Evangelien werden die drei entscheidenden Tage als Geschichten des Zweifels (Zweifel= Herausforderung zum Glauben) erzählt. Denken wir an den Weg nach Emmaus, oder die Geschichte von Thomas. Die Jünger auf dem Weg mögen sich gefragt haben, ob sie Beruf, Haus und Familie umsonst aufgegeben haben, um sich nun erneut ohne ihren Helden durchs Leben zu schlagen. Thomas will Jesus anfassen, um sicherzugehen, dass es tatsächlich der ‚echte‘ Jesus ist, der vor ihm steht. Weiterlesen…

Unbesorgt leuchten

Manchmal wirkt es so, als wüssten Christen nicht, was und wo sie ihren Dienst verrichten sollen.

  • „Ich suche noch nach meiner Vision, ich hoffe sie kommt bald.“
  • „Ich habe schon mehrere große Prophetien bekommen, dass ich einst Apostel der Völker sein werde.“
  • „In meinem Alltag gibt es keine Zeit und keinen Raum dafür Jesus zu bekennen.“
  • „Evangelisation ist etwas für Evangelisten oder wenn ich an einem Projekttag unserer Gemeinde teilnehme.“

Solche und ähnliche Aussagen schwirren durchs Land. Das Wort Gottes bringt unaufgeregt Klarheit und Wahrheit in das Gewirr, folgen wir Matthäus 4, 21ff:

„Kommt denn das Licht, damit es unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt wird, und nicht vielmehr, damit man es auf den Leuchter setzt? Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar gemacht wird, und nichts geschieht so heimlich, dass es nicht an den Tag kommt.“

Das Licht der Welt lebt in dir. Du bist ein Leuchter, egal ob du dich gerade hell oder dunkel fühlst. Das unvergängliche Licht der Herrlichkeit Gottes erleuchtet deine Gedanken und Gefühle, deinen Geist, deinen Körper. Dieses Licht ist dazu bestimmt, Helligkeit zu schaffen. Verstecken gilt nicht. Weiterlesen…