Bauvorhaben aus freien Stücken

Ich lese gerade das 2. Buch Mose (Exodus) mit Begeisterung. Insbesondere die letzten Kapitel (35-40 )wirken auf den ersten Blick wie endlose Aufzählungen von Materialien. Silber, Gold, Schmuck, Bretter, Zelte, Ziegenhaar.
Zwischen den Zeilen steht (wie immer) mehr. Ich lese daraus: Unser Gott ist ein Künstler, der Vater der Kreativität, ein detailverliebter Ästhet. Er hat nicht nur genaue Vorstellungen von seinem Bau der Stiftshütte, er befähigt außerdem Künstler, diese Arbeit auszuführen. In Kapitel 35 (ab Vers 30) finden wir die Berufungsgeschichte eines Künstlers, Bezaleel ist von Gott befähigt die künstlerische Arbeit und die Unterweisung von Mitarbeitern zu übernehmen.

Doch nicht nur das: Der große Gott will, dass sein Volk eine“ freiwillige Gabe“ (2. Mose 35, 5)für Seine Wohnung gibt. Die Stiftshütte ist das Zeichen für die Gegenwart Gottes, Seine „Wohnung“ (2. Mose 36,8), ein Heiligtum vor den Augen der Welt. Zum Bau der Stiftshütte legt Gott seinem Volk keine Zwangsabgabe auf, er möchte freiwillige Geber, Menschen, „die ihr Herz dazu treibt“ (35,26)aus freien Stücken Gaben zu bringen. Menschen mit einem „willigen Herz“ (35,29).

Wie aber kommt es dazu, dass man aus freien Stücken gerne gibt? Wodurch wird das Herz „willig“? Read more…

Led by his presence oder Die Wolke

„Da bedeckte die Wolke die Stiftshütte, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Wohnung. … Sooft sich aber die Wolke von der Wohnung erhob, brachen die Kinder Israel auf, während aller ihrer Wanderungen. Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, so brachen sie nicht auf bis zu dem Tag, da sie sich erhob.“ Exodus 40, 34-37

Sich erheben, wenn Gott sich erhebt und bleiben, wenn Gott bleibt, das ist kurzum das Programm einer erfolgreichen Wanderung durchs Leben. Die Kinder Israel erlebten auf diese Weise Gottes Führung und Beistand, Schutz und Ruhe, und nicht zuletzt: Ankommen im Gelobten Land.

Der Grund, weshalb wir manchmal auf Wegen herumstehen und uns fragen „Was mach‘ ich hier eigentlich?“ kann gerade daran liegen, dass wir uns erheben und losgehen, ohne Gott in Bewegung zu sehen oder umgekehrt, liegenbleiben, wenn es längst Zeit zum Aufstehen ist. Go with the wind. Read more…

Erweckung in Gemeinden und geistliche Kraftwirkungen (Energemata)

Heute habe ich durch Zufall die Stellungnahme zum Rücktritt von Michael Trenkel bei Wort und Geist gelesen. Ich fand sie so gut und weise geschrieben, dass ich allen Lesern, die sich für Erweckung, geistliche Kraftwirkungen (Energemata) und dergleichen interessieren, empfehle die Stellungnahme zu lesen. Zu finden ist sie unter folgender Url auf Michael’s Homepage: http://www.michael-trenkel.de/docs/Stellunganhme_zur_Amtsniederlegung_M_Trenkel.pdf

Wie bereits gesagt empfehle ich die Stellungnahme wegen den Ausarbeitungen und Informationen zu den oben genannten Themen und nicht wegen dem Zusammenhang zu Wort und Geist. Ich finde Michaels Meinung in Sachen Wort und Geist zwar sehr interessant und bedenkenswert, da ich aber noch nie in einer Wort und Geist Gemeinde war, kann und möchte ich W+G nicht be- oder verurteilen. Abgesehen davon wünsche ich auch keine Kommentare zu W+G selbst zu diesem Beitrag, dafür gibt es ja genug andere Möglichkeiten…

Vertrauen ist der Antrieb für Veränderung

Fahrradfahren lernt man durch das Vertrauen, das einen jemand auffängt, wenn man fällt. Fahrradfahren lernt man alleine nur schwer. Fahrradfahren funktioniert so, Glauben auch.

Die Veränderung geschieht, weil du Vertrauen hast. In Gott, in dich, in jemanden oder etwas. Vertrauen, dass es gut werden wird. Dass du kannst. Aufrecht und gerade fahren, gehen, das Leben gestalten. Deswegen machst du dich auf den Weg. Deshalb verlässt du den sicheren Hafen, das warme Sofa, die gewohnten Gedanken und gehst ‚auf hohe See‘.
Vertrauen heißt, dahin zu schauen, wohin man gehen will. Nicht dahin, wo man nicht hin will. Wie beim Fahrradfahren ist es wichtig, den Blick fest auf einen Punkt zu richten. Vor allem: Nie nach unten sehen. Read more…

Wer sprungbereit ist, bekommt die Beute

Entgangene Chancen, mangelnde Fähigkeiten, bittere Unmöglichkeiten. Nachdenken über alles, was hätte sein können, sollen, wollen. Wer kennt das nicht? Das Schlimme: Wer sich gedanklich überwiegend im Konjunktiv aufhält, verliert den Gegenwartsbezug. Wenn, dann, hätte, können. Schlimme Worte, die unmissverständlich ausdrücken, dass jemand im Reich der Unmöglichkeit und nicht im Land der Verheißung lebt.

Wildkatzen sind dann sprungbereit, wenn sie hungrig sind. Und wenn es auch noch so öde und leer aussieht, sie hören jedes Rascheln, lassen ihren Blick unermüdlich kreisen. Wehe, wenn sie hungrig geworden sind: Dann streifen sie durch die Wildnis bis sie ihre Beute gefangen haben. Read more…

Vineyard Gemeinde Projekt Frankfurt (in Gründung) evangelische Freikirche mit Gottesdienst, Predigt und Offenheit für den Heiligen Geist

Wenn du in Frankfurt wohnst, oder demnächst hierher ziehst und Lust auf eine neue Form von Gemeinde(gründung) hast, dann bist du bei uns genau richtig, schau dir einfach mal das Video an und dann kannst du darunter weiterlesen :)

Wir sind zur Zeit eine Gruppe von Leuten zwischen 19 und 50 und treffen uns wöchentlich (immer mittwochs um 20 Uhr in der Sankt Peter-Kirche in Frankfurt), um miteinander und füreinander zu beten, Zeit in Gottes Gegenwart zu verbringen und sein Wort in unser Herz sickern zu lassen. Wir treffen uns bewusst nicht nur zu Gottesdiensten, sondern verbringen gemeinsam Zeit um Leben zu teilen. Wir feiern gerne, mögen Seminare und das Leben genießen.

Regelmäßig sind wir auf den Straßen Frankfurts unterwegs um für Menschen zu beten. Wir glauben, dass Gott heute noch heilt, befreit und sinnerfülltes Leben schenkt.

Wir achten die Bibel als Grundlage unseres Glaubens und wollen tun, was wir als richtig erkannt haben. Wir leben für das angebrochene Reich Gottes, das noch nicht vollendet ist.

Mehr Infos über Vineyard: http://www.vineyard-dach.net

Wenn du Lust hast mal vorbeizuschauen würden wir uns sehr freuen, schreib uns doch einfach eine E-Mail.

COMPASSION & GOD’S PRESENCE, Konferenz mit Martin Bühlmann und Heidi Baker

Heidi Baker kommt endlich mal nach Deutschland auf die” Compassion & God’s Presence Konferenz”. Das ganze findet statt am 25.06-27.06 in Neunkirchen.

Mit der Konferenz “Compassion & God´s Presence” möchten wir als Vineyard Neunkirchen ein Thema aufgreifen, von dem wir empfinden, dass es Gott auf dem Herzen brennt. Im vergangenen Jahr wurde uns bewußt, daß Barmherzigkeit der Bahnbrecher zum Durchbruch der Herrlichkeit und Gegenwart Gottes in unserem persönlichen Leben, der Gemeinde und unserem Land ist! Wir konnten die Wolke seiner Herrlichkeit und Gegenwart sehen, die der Barmherzigkeit folgt und sich in Heilungen und Wundern offenbart!

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Sünde- Wolkenbruch oder Regenzeit?

Manchmal hört es sich so an, als sei Sünde eine Art Wolkenbruch, der plötzlich und unerwartet über unvorbereiteten Spaziergängern hereinbricht. Wie eine Wolkenbruch unvorhergesehen, überraschend, unangenehm.

„Ich konnte mich nicht mehr beherrschen. Der Zorn kam über mich.“ „Ich konnte nicht anders. Ich musste es tun.“

Tatsächlich?

Der Schreiber des Johannesbriefes scheint in einem anderen Selbstbewusstsein gelebt zu haben. Mutig formuliert er: „Wer aus Gott geboren ist, der bewahrt sich selbst und der Böse tastet ihn nicht an.“ 1. Joh. 5,18b
Die aus Gott Geborenen sind befähigt, sich selbst zu bewahren. Da es in den vorhergehenden Versen um Sünde geht, meint dieser Vers die Bewahrung vor Sünde. Read more…

Die Braut ist schön.

Beim Spazierengehen hat mich Gott an eine der wichtigsten Predigten, die ich gehört habe, erinnert. Siegmar Tümmler(leitet eine Gemeinde in Hamburg und lehrt regelmäßig in den Bibelschulen von GG Ministries) predigte damals über die Gemeinde. Was mich daran bewegte, war Siegmars Leidenschaft für die Gemeinde, eine Leidenschaft, die nicht einer momentanen Euphorie, sondern der leidenschaftlichen Liebe des Bräutigams (Jesus) zu seiner Braut (Gemeinde) entspringt.

Das Bild der Braut Jesu taucht vielfach in der Bibel auf. Es ist ein zentrales Bild für die Gemeinde Jesu.
Als ich so im Schnee spazierte, habe ich über diese Bild nachgedacht. Was macht eine Braut aus? Weshalb wird gerade dieser Vergleich an die Gemeinde angelegt? Warum sind Bräute so schön? Read more…

Die Goldmine-Ein Nachruf

Viele Menschen geraten beim Nachdenken über ihre Familie in Aufzählungen, was sie alles nicht hatten, das gefehlt hat und was nicht gut gelaufen ist. Dabei hat das Nachdenken über offen gebliebene Wünsche und unerfüllte Bedürfnisse durchaus einen Platz im Leben: Vor allem in der Pubertät und Adoleszenzphase ist es entwicklungspsychologisch geradezu unverzichtbar, ein kritisches Resümee zu ziehen, um sich von Eltern, alten Traditionen und der Kindheit zu lösen.

Erwachsenwerden ist ohne Abgrenzung schlichtweg nicht möglich: Oft erkennen wir gerade dann, wer wir sind, wenn wir sagen können, was wir nicht wollen. Bei allem Respekt für eine kritische Abrechnung mit der eigenen (Familien-)Geschichte macht die dauerhafte Fokussierung auf die Defizite der eigenen Erziehung und Kindheit arm und lebensunfähig. Read more…

Du fährst in die Richtung, in die du siehst!

Gestern in der Fahrstunde sagte der Fahrlehrer: Wenn du ein Hindernis umfahren willst und das Hindernis dabei ansiehst, fährst du zielsicher dagegen. Oder umgekehrt: Wenn du ein Hindernis umfahren willst, musst du den Fluchtpunkt vor Augen haben, damit du daran vorbeifahren kannst. Diese Aussage ist nicht nur bedenkenswert, sondern kann sogar Leben retten. Ich finde es darüberhinaus nützlich, zu wissen, wie unser Gehirn funktioniert. Es hilft zu verstehen, warum man sich so verhält, wie man sich verhält. Und warum Dinge so ausgehen, wie sie ausgehen. Du fährst in die Richtung, in die du siehst. Nicht nur beim Autofahren. Read more…

Du hast, was es braucht!

Heute habe ich 2.Petrus 1 gelesen. Dort steht in den Versen 3-7: „Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zur Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit…, durch welche er uns die überaus großen Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben der göttlichen Natur teilhaftig werdet,…, so setzt ebendeshalb allen Eifer daran und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend Erkenntnis, in der Erkenntnis Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung standhaftes Ausharren, im Ausharren aber die Gottesfurcht, in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe und damit die Liebe zu allen Menschen.“ Read more…

Der Ostermorgen in dir!

In Psalm 119, 45 steht:

„ Und ich werde wandeln in weitem Raum; denn ich suche deine Befehle.“

Angesichts der unzählbaren Bedrängnisse, die Menschen äußerlich und innerlich, körperlich und innerlich treffen können, gewinnt dieser Vers an Brisanz. In Römer 5 wird über die Gerechten ausgesprochen, dass sie durch Bedrängnisse zur Hoffnung eingehen werden, ja, dass die Bewährung an Bedrängnissen ihre Hoffnung nur fester machen kann. Diese Verse weisen bei aller Ermutigung darauf hin, dass Bedrängnisse vor den Gerechten keinen Halt machen. Read more…

Städte, Orte, Nationen

Manchmal fragst du dich vielleicht auch, warum du dich an einem bestimmten Ort so fühlst, wie du dich fühlst. In Frankfurt, -der Finanzhauptstadt Deutschlands-, ist zum Beispiel der Geist des Mammons sehr lebendig und für sensitive Gemüter schnell zu erkennen. Dies bringt einen Lifestyle der Eile, der Angst etwas zu verpassen und der Fokussierung auf sichtbare Erfolge hervor. 
Wir haben in verschiedenen Gelegenheiten bereits die Erfahrung gemacht, dass Orte eine bestimmte Atmosphäre verbreiten. Diese kann z.B. durch Missionierung, Klöster und lebendige christliche Gemeinschaft gut ‚vorbereitet‘ sein: eine Offenheit dem Evangelium gegenüber liegt dann spürbar in der Luft. Die Atmosphäre kann allerdings auch durch Geister der Armut, des Todes oder des Mammons vergiftet sein, so dass nicht nur wenig Offenheit Gott gegenüber vorhanden ist, sondern auch sichtbare Zeichen der Zerstörung zu Tage treten. Read more…

Schnell wachsende Gemeinden gründen oder Jünger machen?

Dave DeVries, Gemeindegründer, Pastor und Missiologe schreibt auf seinem Blog einen Beitrag über das Buch “Planting Fast Growing Churches” von Stephen Gray.
Gray hat 52 Gemeinden analysiert, die kaum oder gar nicht wachsen, und 60 Gemeinden, die sehr schnell wachsen, dann hat er die Unterschiede zwischen den beiden Modellen dokumentiert.
Das haben auch schon andere vor ihm gemacht, trotzdem finde ich das Ergebnis spannend. Die Gemeinden, die sehr schnell gewachsen sind, hatten unter anderem folgende Eigenschaften: Read more…